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Hochwassergedächtnis

Eine Hochwassermarke in der Pinkas-Synagoge dokumentiert das Hochwasser von 2002

Das Jüdische Museum in Prag sagt, dass die Hochwassermarke an der Treppe zeigt, dass das Wasser dort 2002 eine Höhe von 120 Zentimetern erreichte.

Pinkas-Synagoge, Josefov

Interieur der Pinkas-Synagoge mit Toraschrein und Gedenkwänden.
Photo: Uoaei1SourceCC BY-SA 4.0

Eine Linie an einer Treppe verwandelt einen abstrakten Hochwasserstand in ein Maß im menschlichen Maßstab.

Die Marke als Messung lesen

Hochwasser werden oft über Luftbilder und Flussstatistiken erinnert. In der Pinkas-Synagoge bietet das Jüdische Museum einen intimeren Maßstab. Es sagt, eine Hochwassermarke an der Treppe zeige, dass das Wasser während des Hochwassers 2002 eine Höhe von 120 Zentimetern erreichte. Eine Linie an der Wand übersetzt damit eine stadtweite Katastrophe in ein Niveau, das Sie direkt mit Ihrem eigenen Körper vergleichen können.

Hochwasser und Denkmalpflege verbinden

Dieselbe Museumsgeschichte erklärt, dass das Hochwasser Inschriften beschädigte, die später gereinigt und repariert werden mussten. Dadurch ist die Hochwassermarke mehr als eine hydrologische Kuriosität. Sie dokumentiert eine Bedrohung für ein Denkmal, dessen Wände selbst Namen tragen. Wasser, Konservierung und Erinnerung treffen an einem sichtbaren Punkt im Gebäude zusammen.

Beobachten, ohne den Ort auf die Katastrophe zu reduzieren

Die Pinkas-Synagoge ist zuerst ein Denkmal für Opfer der Shoah. Die Hochwassermarke ist eine spätere historische Schicht und nicht die Hauptbedeutung des Raums. Lesen Sie sie respektvoll: Bestimmen Sie die Höhe, verstehen Sie, was sie für die Inschriften bedeutete, und richten Sie die Aufmerksamkeit anschließend wieder auf das Denkmal selbst. Vielschichtige Geschichte funktioniert am besten, wenn eine Episode die andere nicht auslöscht.

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Außenwand beziehungsweise Fenster mit Davidstern und architektonischen Merkmalen einer Synagoge.

Außenwand beziehungsweise Fenster mit Davidstern und architektonischen Merkmalen einer Synagoge.

Photo: Adam Jones, Ph.D.SourceCC BY-SA 3.0
Bürgerliche Architektur Josefovs ist deutlich zu sehen.

Bürgerliche Architektur Josefovs ist deutlich zu sehen.

Context imagePhoto: Palu MalerbaSourcePexels License
Ein anderes konkretes Synagogeninterieur in Josefov ist deutlich zu sehen.

Ein anderes konkretes Synagogeninterieur in Josefov ist deutlich zu sehen.

Context imagePhoto: Igor PasschierSourcePexels License

Quick facts

  • Das Jüdische Museum identifiziert in der Pinkas-Synagoge eine Hochwassermarke.
  • Die Marke befindet sich an der Treppe vom Hauptschiff zum Frauenbereich.
  • Das Museum sagt, dass das Wasser dort 120 Zentimeter erreichte.
  • Die Marke dokumentiert das Hochwasser von 2002 innerhalb eines Gedenkgebäudes.

Questions

Wie hoch stand dort das Wasser?

Das Jüdische Museum nennt 120 Zentimeter.

Welches Jahr dokumentiert die Marke?

Die Museumsgeschichte verbindet es mit dem Hochwasser von 2002.

Sources & further reading